Derzeit ist der Gesandtenfriedhof nicht betretbar. Sie können aber vom Südportal (Zutritt durch die Dreieinigkeitskirche täglich außer Montag von 12 bis 18 Uhr) den Steinmetzen und Archäologinnen über die Schulter schauen! Die barocken Grabplatten befinden sich derzeit im Steinlabor und werden dort gereinigt und restauriert. Der Boden wird in Abschnitten geöffnet und Schicht für Schicht bis zu 50 Zentimetern abgetragen, dokumentiert und Funde (Scherben und Abfälle von der Römerzeit bis in die 1980er Jahre) gesichert. Erstmal kommen jetzt die gewölbten Oberseiten der aus Ziegeln gemauerten Grabgrüfte des 17. und 18. Jehrhunderts zum Vorschein. Sie werden jedoch nicht geöffnet: Die Totenruhe der bestatteten evangelischen Gesandten, ihrer Ehefrauen, Kinder und Familien bleibt gewahrt.
Eine laufend erweiterte Fotoserie soll Ihnen den Grabungsfortschritt im Bild zeigen. Viel Vergnügen!













