20.04.2026

Die Frühlingssonne strahlte, alle Portale der Dreieinigkeitskirche und die Gittertore des Gesandtenfriedhofs standen offen. Geschichts- und kunstinteressierte Gäste aus Regensburg und von weit her strömten zum 4. Tag der Gesandten am 18. April 2026. Den Anfang machte eine Reisegruppe aus Österreich und Bayern, die sich besonders für die "Exulanten", evangelische Glaubensflüchtlinge aus Salzburg und Österreich, interessierten und das Epitaph der Grafen von Stubenberg besuchten. In der großen Führung von Dekanats-Fundraiser Dr. Martin Weindl ging es um die 2,6 Millionen Euro teuere Generalsanierung: nach dem Abschluss der Restaurierung der Wanddenkmäler geht es in den nächsten beiden Jahre um die Grabplatten und das historische Pflaster am Boden.

Abwechslung zu Zahlen und Fakten boten die zwei Laienschauspieler Michaela Peter und Volker Bayer, die als Gesandtenpaar in Kostüm und Perücke zwischen Gesandtenstraße und Gesandtenfriedhof pendelten, die Menschen zur Besichtigung einluden und als prächtiger Blinkfang und Fotomotiv dienten. Weitere Führungen gab es den ganzen Nachmittag von Ria Weigmann und Katharina Lenz, letztere als historische Pfarrersfrau Katharina Lentz (!) gewandet, die von 1629-1646 ihren Ehemann Salomon Lentz als Superintendenten und Pfarrer der Dreieinigkeitskirche tatkräftig unterstützte. Insgesamt also ein erfolgreicher Auftakt zu den vielen Veranstaltungen des "Gesandtensommers" bis zum November 2026!