Für die 2,6 Millionen Euro teure Sanierung des barocken Nationaldenkmals Gesandtenfriedhof Regensburg vergrößert sich heuer ein Weihnachtsgeschenk noch um einiges. Einen Tag nach der Pressekonferenz mit Bekanntgabe der hohen Fördersumme von 30.000 Euro durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gab es noch eine Überraschung für den Bauherren, die Evangelischen Gesamtkirchenverwaltung (GKV) im Auftrag der Kirchengemeinde Neupfarr- und Dreieinigkeitskirche.
„Unsere gut vernetzten Experten im Hintergrund haben uns eine Erhöhung der Förderung von 30.000 auf 50.000 Euro beschert. Wenn das kein großzügiges Weihnachtsgeschenk ist!“, strahlt Dekanats-Fundraiser Dr. Martin Weindl (Foto). Das Geld wird vor allem für die archäologische Baubegleitung ab März 2026 eingesetzt, wenn zum ersten Mal seit Jahrhunderten der Boden über den Grabgrüften der hochadeligen Reichstagsgesandten und ihrer Familien geöffnet wird. „Grabungen in Regensburg bergen ja immer Überraschungen. Deshalb ist das zusätzliche Finanzpolster goldrichtig angelegt“, so Weindl.
Auch die Regensburgerinnen und Regensburger würden profitieren: 2026 wird es wieder viele Infoveranstaltungen geben: „Wir bleiben beim Prinzip Offene Baustelle, bei der die Leute den Archäologen über die Schulter schauen können!“




