Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740) Epitaph 2024
Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740) Epitaph 2023
Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740) Epitaph 1900
Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740) Epitaph 2024 Befestigung Wappen
Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740) Epitaph Restaurierung 2024 Flammenvasen
Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740) Epitaph 2024 Detail Schmuckgitter
Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740) Epitaph Restaurierung Schmuckgitter 2024
Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740) Epitaph Restaurierung Sockel 2024
Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740) Epitaph 2024 Engel mit Künstlerinschrift
Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740) Epitaph 2024

ANNA FRIDERIKE VON WANGENHEIM

Person

Wangenheim, Anna Friderike von
* 1686 als Tochter des Sachsen-Gothaischen Generalleutnants Joseph Melchior von Wangenheim und dessen Ehefrau Catharina Sophia geb. von Werthern
∞ 1713 Heirat mit Johann Georg von Geismar (1682-1749), eine Tochter: Johanna Augusta von Geismar (+ 24.02.1737 in Altenburg/Thüringen)
+ 01.09.1740 in Regensburg
begr. 05.09.1740

Wohnung 1737-1748: Gumpelzhaimer Behausung an der Haid (Juwelier Mühlbacher/Ludwigstraße 1)

 

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Ehemann

Johann Georg von Geismar
* 15.08.1682
∞ 1713 Heirat mit Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740), eine Tochter: Johanna Augusta von Geismar (+ 24.02.1737 in Altenburg/Thüringen)
+ 1749 in Guthmannshausen (Landgde. Buttstädt, Lkr. Sömmerda/Thüringen)

Berufliche Laufbahn

Hofmeister der Söhne Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg. In der Folge stieg er 1725 Kreishauptmann zu Eisenberg/Thüringen und Wirklicher Geheimer Rat
1727 Präsident des Konsistoriums zu Altenburg.
1731-1738 Kanzler von Sachsen-Gotha-Altenburg

Tätigkeit beim Reichstag

1737-1748 für Sachsen-Gotha-Altenburg als Gesandter
1741/42 Gothaischer Gesandter und Generalbevollmächtigter beim Fürstentag zu Offenbach 1745 für Sachsen-Gotha-Altenburg Resident in Mainz

Inschrift

MATRONA / ANTIQUISS(IMI) GENERIS / VIRTUTUMQUE / OMNIUM SPLENDORE / ORNATISSIMA / ANNA FRIDERICA / DE WANGENHEIM / QUAE / A(NNO) O(RBIS) R(EDEMPTI) MDCLXXXVI / NATA / ANNO MDCCXL / RATISBONAE AD DEUM / MIGRAVIT HIC EXPECTAT RESURRECTIONEM / CONIUGI DESIDERATISSIMAE / H(OC) M(ONUMENTUM) P(OSUIT) / JO. GEORGIUS DE GEISMAR / CELSISSIMI DUCIS GOTHANI / INTIMUS / STATUS ADMINISTER / ET AD COMITIA / IMPERII LEGATUS

IOA. HIN. PAEPER / FECIT FRANCOFURTENSIS

Übersetzung

Die Dame eines alten Geschlechts, mit dem Glanz aller Tugenden überaus geziert, Anna Friderica von Wangenheim, die im Jahr der Rettung der Welt 1676 geboren, im Jahr 1740 in Regensburg zum Herrn ging, erwartet hier die Auferstehung. Der sehr vermissten Gattin setzte dieses Denkmal Johann Georg von Geismar, des Durchlauchtigsten erhabensten Herzogs von Gotha Geheimer Staatsminister und Gesandter zum Reichstag.

Johann Heinrich Paeper aus Frankfurt machte (dieses Denkmal).

Quellen

Albrecht Klose, Klaus-Peter Rueß, Die Grabinschriften auf dem Gesandtenfriedhof in Regensburg (Regensburger Studien 22), hg. vom Archiv der Stadt Regensburg, Regensburg 2015, ISBN 978-3-943222-13-5

„Johann Georg von Geismar“, in: Wikipedia