ANNA FRIDERIKE VON WANGENHEIM
Person
Wangenheim, Anna Friderike von
* 1686 als Tochter des Sachsen-Gothaischen Generalleutnants Joseph Melchior von Wangenheim und dessen Ehefrau Catharina Sophia geb. von Werthern
∞ 1713 Heirat mit Johann Georg von Geismar (1682-1749), eine Tochter: Johanna Augusta von Geismar (+ 24.02.1737 in Altenburg/Thüringen)
+ 01.09.1740 in Regensburg
begr. 05.09.1740
Wohnung 1737-1748: Gumpelzhaimer Behausung an der Haid (Juwelier Mühlbacher/Ludwigstraße 1)
Ehemann
Johann Georg von Geismar
* 15.08.1682
∞ 1713 Heirat mit Anna Friderike von Wangenheim (1686-1740), eine Tochter: Johanna Augusta von Geismar (+ 24.02.1737 in Altenburg/Thüringen)
+ 1749 in Guthmannshausen (Landgde. Buttstädt, Lkr. Sömmerda/Thüringen)
Berufliche Laufbahn
Hofmeister der Söhne Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg. In der Folge stieg er 1725 Kreishauptmann zu Eisenberg/Thüringen und Wirklicher Geheimer Rat
1727 Präsident des Konsistoriums zu Altenburg.
1731-1738 Kanzler von Sachsen-Gotha-Altenburg
Tätigkeit beim Reichstag
1737-1748 für Sachsen-Gotha-Altenburg als Gesandter
1741/42 Gothaischer Gesandter und Generalbevollmächtigter beim Fürstentag zu Offenbach 1745 für Sachsen-Gotha-Altenburg Resident in Mainz
Inschrift
MATRONA / ANTIQUISS(IMI) GENERIS / VIRTUTUMQUE / OMNIUM SPLENDORE / ORNATISSIMA / ANNA FRIDERICA / DE WANGENHEIM / QUAE / A(NNO) O(RBIS) R(EDEMPTI) MDCLXXXVI / NATA / ANNO MDCCXL / RATISBONAE AD DEUM / MIGRAVIT HIC EXPECTAT RESURRECTIONEM / CONIUGI DESIDERATISSIMAE / H(OC) M(ONUMENTUM) P(OSUIT) / JO. GEORGIUS DE GEISMAR / CELSISSIMI DUCIS GOTHANI / INTIMUS / STATUS ADMINISTER / ET AD COMITIA / IMPERII LEGATUS
IOA. HIN. PAEPER / FECIT FRANCOFURTENSIS
Übersetzung
Die Dame eines alten Geschlechts, mit dem Glanz aller Tugenden überaus geziert, Anna Friderica von Wangenheim, die im Jahr der Rettung der Welt 1676 geboren, im Jahr 1740 in Regensburg zum Herrn ging, erwartet hier die Auferstehung. Der sehr vermissten Gattin setzte dieses Denkmal Johann Georg von Geismar, des Durchlauchtigsten erhabensten Herzogs von Gotha Geheimer Staatsminister und Gesandter zum Reichstag.
Johann Heinrich Paeper aus Frankfurt machte (dieses Denkmal).
Quellen
Albrecht Klose, Klaus-Peter Rueß, Die Grabinschriften auf dem Gesandtenfriedhof in Regensburg (Regensburger Studien 22), hg. vom Archiv der Stadt Regensburg, Regensburg 2015, ISBN 978-3-943222-13-5
„Johann Georg von Geismar“, in: Wikipedia










