CHRISTIAN FRIEDRICH VON KNIESTEDT
Person
Kniestedt, Christian Friedrich Freiherr von
* 05.07.1700 in Burgdorf (Stadt Salzgitter/Niedersachsen)
+ 12.12.1765 in Regensburg
begr. 14.12.1765
Wohnung: Gesandtenstraße 8 (= Bücher Pustet)
Berufliche Laufbahn
1719 Studium in Helmstedt, Eintritt in den Dienst des Herzogs von Braunschweig
1727-1730 als Gesandter für Braunschweig-Blankenburg nach Russland zur Gratulation bei der neuen Zarin Anna Iwanowna (1730-1740)
1733 Begleiter Herzog Anton Ulrichs von Braunschweig nach Russland
1739 Braunschweig-Wolfenbüttelscher Wirklicher Geheimer Rat
1742 Gesandter in Frankfurt a. Main bei der Wahl von Kaiser Karl VII.
Tätigkeit beim Reichstag
1731-1765 Bevollmächtigter Geheimer Legationsrat für Braunschweig-Wolfenbüttel
1731-1735 Bevollmächtigter Gesandter für Braunschweig-Grubenhagen
1731 für Walkenried
1755 für Brandenburg-Ansbach als substituierter Gesandter
1764-1765 für Hessen-Kassel als substituierter Gesandter
Inschrift
MEM(ORIAE) AET(ERNAE) / CHRISTIANO FRIDERICO / A KNIESTEDT / BURGDORFI ET KNIESTEDT / DYNAST(AE) HEREDIT(ARIO) EX ARNOLD(O) / INTER HENRICI LEON(IS) AMICOS / CLARI POSTERIS TOGA SAGO QUE / NOBILISS(IMI) NAT(O) III NON(AS) IUL(IAS) A(NNO) S(ALUTIS) R(ECUPERATAE) / MDCC SERENISS(IMI) BRUNSVIC(I) DUC(IS) / A CONSILIIS INTER(IORIBUS) ET ORAT(ORIO) LEGAT(O) / QUI EIUS NEGOTIA IN CURIIS AUL(AE) / VIENNENS(IS) ET PETROPOLIT(ANAE) ITEM / IN COMIT(IIS) S(ACRI) R(OMANI) I(MPERII) AB MDCCXXXI EGREGIE PROBE RELIGIOSE / PROCURAVIT ET RATISB(ONAE) PRID(IE) ID(US) / DECEMB(RES) MDXXLXV IN VIVIS ESSE / DESIIT FRATRI OPT(IMO) ET CARISS(IMO) / FRIDER(ICUS) CAROL(US) ET THEDEL BODO FRATRES PII MOERENTES QUE P(ONI) C(URAVERUNT) / M(OLLITER) O(SSA) C(UBENT)
Übersetzung
Zum ewigen Angedenken Dem Christian Friedrich von Kniestedt, Erbherrn auf Burgdorf und Kniestedt, aus (dem Geschlecht von) Arnold, der unter den Freunden Heinrichs des Löwen, des bei der Nachwelt als Staatsmann und Heerführer berühmten, (war), dem Hochedlen, geboren am 3. Tag vor den Nonen des Juli [5. Juli] im Jahr des wiedergewonnen Heils 1700, dem Geheimrat und Gesandten im Rang eines Botschafters des Durchlauchtigsten Herzogs von Braunschweig, der dessen Geschäfte bei den Räten der Höfe von Wien und St. Petersburg (und) ebenso am Reichstag des Heiligen Römischen Reiches seit 1731 ausgezeichnet, rechtschaffen und gewissenhaft besorgt hat, und in Regensburg am Vortag der Iden des Dezember [12. Dezember] 1765 aufgehört hat, unter den Lebenden zu sein, dem besten und sehr geliebten Bruder ließen die Brüder Friedrich, Karl und Thedel Bodo pflichtbewusst und trauernd (das Denkmal) setzen. Mögen die Gebeine sanft ruhen.
Quellen
Albrecht Klose, Klaus-Peter Rueß, Die Grabinschriften auf dem Gesandtenfriedhof in Regensburg (Regensburger Studien 22), hg. vom Archiv der Stadt Regensburg, Regensburg 2015, ISBN 978-3-943222-13-5
„Kniestedt (Adelsgeschlecht)“, in: Wikipedia








