JOHANN CHRISTIAN KNORR VON ROSENROTH
Person
Knorr von Rosenroth, Johann Christian Baron
* 20./22.09.1670 in Sulzbach/Opf.
+ 01.04.1716 in Regensburg
begr. 03.04.1716
Hochfürstlich Wolfenbüttelischer Legationsrat und Kammerjunker
Tätigkeit beim Reichstag
1705 -1716 für Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel als Gesandter
1705-1716 für Blankenburg
1715 -1716 für Ostfriesland als Abgesandter
1715 -1716 für Walkenried
Inschrift
D(eo) O(ptimo) M(aximo) S(acrum) / quibus / in vita eluxit / Johannes Christianus Knorr / Lib(er) Baro de Rosenroth / ornamenta / Posteritas / accipe / haec / ortus splendidus ac felix / in / Aula Palatino Solisbacensi / A O R MDCLXX d(ie) XXII Septembr(is) / natura fautrice inchoavit / virtutum et artium honos / domi et apud exteros acquisitus / amplificavit / Serenissimorum Ducum Brunsvico Guelpherbitanorum / Antoni Vlrici Patris / et / Augusti Wilhelmi Filii / quorum / Consiliarius et Legatus ad Com(itia) Imper(ii) Ratisp(onensia) / Probus, dexter, prudens ac felix / erat / Singulans favor et gratia / consum(m)avit / et tandem / obitus placidus ac beatus / ipsis Cal(endis) April(ibus) MDCCXVI / ita terminavit / ut / in filio unico suavissimo / Antonio Ulrico / Filiabusq(ue) Gemellis / Anna Christina / et / Eva Charitate / cum spe diuturnitatis / eadem instaurari coeperint / qui / Patri optimo / hoc Monumentum / F(aci) C(uraverunt)
Übersetzung
Gott dem Besten Größten heilig. Empfange Nachwelt diese Schmuckstücke, mit denen Johannes Christian Knorr Freiherr von Rosenroth im Leben hervorleuchtete. Geboren hochansehnlich und glücklich am Pfalz-Sulzbachischen Hof im Jahre der Rettung der Welt 1670 am 22. September, hat er mit der Natur als Förderin angefangen und die zu Hause und bei Auswärtigen erworbene Ehre, der Tugenden und Fertigkeiten vermehrt, hat er die besondere Gunst und den Dank der Durchlauchtigsten Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel Anton Ulrich Vater und August Wilhelm Sohn gesammelt, als deren Rat und Gesandter zum Reichstag in Regensburg er geschickt, klug und erfolgreich war, und hat endlich an den Kalenden des April (1. April) 1716 sanft und glücklich gestorben das Ende so gesetzt, dass in dem einzigen süßesten Sohn Anton Ulrich und den Zwillingstöchtern Anna Christina und Eva Charitas das gleiche mit der Hoffnung auf Dauer (sich) einzurichten begann, welche dem besten Vater dieses Grabmal machen ließen.
Quellen
Albrecht Klose, Klaus-Peter Rueß, Die Grabinschriften auf dem Gesandtenfriedhof in Regensburg (Regensburger Studien 22), hg. vom Archiv der Stadt Regensburg, Regensburg 2015, ISBN 978-3-943222-13-5
„Johann Christian Knorr von Rosenroth“, in: Wikipedia








