MAGNUS OLOF BJÖRNSTJERNA
Person
Magnus Olof Björnstjerna Beronius (1738-1785)
* 11.06.1738
∞ 1779 mit Wilhelmina Louisa Freiin von Hagen (1751 - 15.06.1817 in Regensburg)
+ 18.04.1785 in Regensburg
begr. 21.04.1785
Königlich schwedischer Gesandter, Sohn von Magnus Olof Björnstjerna, Erzbischof von Uppsala
Berufliche Laufbahn
Studium in Uppsala, 1758 Phil. Mag., 1760 Dozent
1765 Kanzlist am Antikenarchiv
1766 Kanzlist an der schwedischen Botschaft in Kopenhagen;
1767 Kopist an der königlichen Kanzlei in Stockholm
1770 Kommissionssekretär bei der Gesandtschaft am polnischen und kursächsischen Hofe
1770 nach Kur-Sachsen als Legationssekretär, Charge d‘affaires
1772-1774 nach Kur-Sachsen als Legationssekretär, Charge d‘affaires
1776-1777 zum Bistum Augsburg als Legationssekretär
1776-1777 zum Bistum Speyer als Legationssekretär
1776-1777 nach Kurpfalz als Legationssekretär
1776 und 1778 nach Kur-Sachsen als Legationssekretär Charge d‘affaires
1778 nach Russland als Charge d‘affaires (Geschäftsträger)
Tätigkeit beim Reichstag
1779-1785 für Schweden als Envoye extraordinaire (neben und mit dem Gesandten v. Greiffenheim, dieser war 1756-1784 Gesandter beim Reichstag)
Inschrift
Magnus Olof Björnstjerna / Sohn des / Magnus Olof Björnstjerna. / Erzbischofs zu Upsala. / Königlich Schwedischer Gesandter / am Reichstage zu Regensburg. / geboren 1741, gestorben 1785 / seines Alters 44 Jahre: / Seinem heiligen Gedächtnis errichtet / von seinem dankbaren ältesten Sohn / Magnus Björnstjerna, / Königl. Schwedischen Generallieutenant. / Seraphinen-Ordens / Ritter u. Botschafter / am Königlich Grossbritannischen Hofe / im Jahre 1839. / Christus ist mein Leben, sterben mein / Gewinn
Quellen
Albrecht Klose, Klaus-Peter Rueß, Die Grabinschriften auf dem Gesandtenfriedhof in Regensburg (Regensburger Studien 22), hg. vom Archiv der Stadt Regensburg, Regensburg 2015, ISBN 978-3-943222-13-5
Vater Magnus Olof Björnstjerna (1738-1785): Familie
Sohn Magnus Olof Björnstjerna (1779-1847)“, in: Wikipedia






